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Wozu Selbsthilfegruppen?
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Was bedeutet
das: Hilfe zur Selbsthilfe?
Im Grunde sollte man annehmen, dass "man" sich darüber einig ist. Genau
betrachtet ist das jedoch nicht ganz so. Eine breite Palette von
Organisationsformen und internen Ansichten kann finden, wer sich die Mühe macht,
dahinter zu schauen. Nicht einmal die Freiwilligkeit ist bindend - ein
bestimmter Personenkreis wird in gewisser Weise in dieses kostenlose Hilfeforum
gezwungen und sitzt nur mit Widerstand dabei.
Alte Formen halten sich hartnäckig,
ebenso wie an Verwachsungen mit Traditionen geklammert wird.
und
Fakt ist:
so wie in jeder Psychotherapie, ist
die Wirkung nicht WIRKlich erklärbar. Helfen KANN alles und jeder.
Warum dies so oder so ist, kann man empirisch nicht dingfest machen. Stellen Sie
sich also vor, dass Herr Meier ebenso Recht hat, wenn er auf deutsche Autos
schwört und Herr Müller dagegen hält, was es alles für Extras in den
ausländischen Wagen gibt.
Wer hat Recht?
Da wird sich Ihre Meinung von der des
Kollegen schon mal unterscheiden. Es ist einfach Einstellungs- und
Auffassungssache. Auch die Auffassung, was in der Suchthilfe wirksam ist.

Ein heißes Eisen
Selbsthilfe ist rückläufig. Die großen Organisationen klagen über schwindende
Besucher- und / oder Mitgliederzahlen, während gleichzeitig die Öffentliche Hand
erkannt hat, dass in der Selbsthilfe ein überaus wertvoller Beitrag zur
Volksgesundheit geleistet wird - fast ohne Kosten.
Dabei wissen wir alle - die Zahl der Suchtkranken wird
sich weiter erhöhen.

Ein gesundheitspolitisches Drama
wird wohl zu erwarten sein - einerseits wird die Selbsthilfe unterstützt -
finanziell - aber es beginnen erste subtile Eingriffe.
Über die Förderungsmodalitäten wird diktiert, was Selbsthilfe zu tun hat und was
nicht. Nicht wenige Menschen wünschen sich die Selbsthilfe - besonders die
Suchtselbsthilfe - dort hin zurück, wo sie einst war: anonym in den Hinterhof.
Gespräche im Verborgenen werden zur Aufgabe erklärt, alle weiteren Angebote
werden als nicht der Selbsthilfe zugehörig angesehen. Die Konkurrenzstellung -
von der Selbsthilfe so nicht beabsichtigt - soll klein gehalten werden.
Verständlich. Schließlich muss man heute sehen, dass man seinen Arbeitsplatz
behalten kann.
Es bleibt zu hoffen, dass die Fördermittel dort ankommen, wo
sie gebraucht werden, denn Selbsthilfe bedeutet
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den Blick auf sich selbst
richten |
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Selbstveränderung anstreben |
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psychosoziale Genesung |
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Rehabilitation |
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Anzeiger für Defizite in
der Gesellschaft |
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soziale Integration für
Ausgegrenzte |
Durchaus nicht jede neue Methode ist besser als alte, und
durchaus nicht jede alte Methode ist sicherer als neue. |
Man stelle sich einmal vor, Aldi würde seine Waren ab
morgen kostenlos abgeben. Was dann in den Filialen los wäre, kann sich jeder
bildhaft vorstellen. Statt sich darüber zu freuen und alles in angemessenem
Umfang zu nutzen, würde schnell Chaos und Einbruchsstimmung vorherrschen.
Für manche Mitmenschen scheint eine empfohlene
Selbsthilfegruppe so ein kostenloser Aldi zu sein. Sie tauchen auf, nehmen
alles, was sie für sich verwerten können und wofür nichts verlangt wird und
hinterlassen menschliche Verwüstungen. Es fehlt Ihnen an Achtung und
Respekt, an Gefühl für Menschen, an dem, was wir GEGENSEITIGKEIT nennen.
Selbsthilfe ist kein Selbstbedienungsladen, den
jeder unentgeltlich benutzen und achtlos wieder verlassen kann. Sicher ist
Selbsthilfe heute - besonders für jüngere Menschen, ein vorübergehender
Hilfeverein. Selbsthilfe hat therapeutischen Charakter und jede Therapie
soll am Ende dazu führen, dass man selbst sein Leben wieder meistert.

Unsere Selbsthilfegruppen stellen sich vor
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Gruppe Frankfurt Rödelheim |
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Gruppe Maintal Bischofsheim |
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Gruppe Offenbach |
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Gruppe Bruchköbel |
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Gruppe Angehörige Ostheim |
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Gruppe Angehörige Bischofsheim |
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