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Co = Angehörige, Freunde,
Kollegen |
Co ist ein schlechter Begriff - wir sagen gern: Mitbetroffene. Ein
mitbetroffener Mensch ist nicht grundsätzlich und immer krank. Er kann es
sein, aber auch wenn dies so sein sollte, ist es eine Störung, die
vorbeigehen kann. Das ist sozusagen die Aufgabe eines mitbetroffenen Menschen:
selbst wieder ganz stabil und gesund zu werden. Dann hat die Familie die besten
Chancen.
Ein mitbetroffenen Menschen: w i r d oft krank, wenn sich die Suchterkrankung lange hinzieht. Das merken
Sie aber selbst - die Nerven sind am Ende, und nicht selten muss ein Co eher in
eine Klinik als ein von Abhängigkeit betroffener Mensch.
Oft wird Angehörigen geraten,
den betroffenen Menschen mit der Suchterkrankung zu verlassen.
Wir sagen: Das ist
nur die letzte
aller Möglichkeiten. In unseren Selbsthilfegruppen erfahren Sie Unterstützung
auf dem gemeinsamen Weg, dies zu vermeiden.
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So einfach kann man sich das nicht machen
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Auf dem Weg in eine Suchterkrankung gibt es viele Stationen, an denen für beide
Teile ein Ausstieg möglich ist. "Mensch" ist aber natürlicherweise so
eingerichtet, dass er wünscht und hofft - und auf dem Karussell sitzen bleibt
("nur noch e i n m a l versuchen").
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In AidA-Gruppen begleiten lassen
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Wenn ein mitbetroffener Mensch also vom Grundsatz her und in der Regel psychisch nicht verwirrter ist als
jeder andere Mensch auch, gibt es immer eine Chance zur Erholung.
Wie
auch bei anderen Reha-Maßnahmen ist hier die eigene Mitarbeit notwendig.
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Ein Betroffener muss zwangsläufig an sich
arbeiten. |
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Ein mitbetroffener Mensch muss zwangsläufig an sich arbeiten. |
Was liegt da näher, als dies zusammen in der Gruppe zu tun. Hier werden
(hoffentlich!) gleich die Alltagsproblemchen thematisiert, so dass meist eine
Paar- oder Familientherapie unnötig wird.
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Manchmal ist es das Helfersyndrom
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Das ist
eine Persönlichkeitsstörung, die schwer in den Griff zu bekommen ist.
Dann hat vermutlich der mitbetroffene Mensch diese Störung schon mitgebracht. Und dann muss
sie meist auch professionell behandelt werden. Das fällt aber in der Gruppe auf und
schon bald kommt ein Hinweis.
Deshalb ist es wichtig
- nicht zu sagen: ICH hab ja nicht getrunken
- und deshalb nur abzuwarten, sondern
- selbst aktiv werden und die Zeit nutzen,
- während der Betroffene etwas tut, selbst etwas tun
- und zwar FÜR SICH SELBST
- und nicht die Konzentration darauf richten, dass der Andere überwacht werden
muss

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Unser erklärtes Ziel: Partnerschaften und Familien
erhalten, wo immer dies möglich ist.
Der Verlauf der Co-Entwicklung
Genau wie die Abhängigkeit selbst, teilt die
Wissenschaft die Phasen der Verstrickung eines Co´s in den "Fall" grob ein. Um
die Zusammenhänge dieser Entwicklung und so den eigenen Platz zu erkennen, wäre
ein Samstags-Info-Seminar angebracht.
Alkoholismus verstehen
Alkoholabhängigkeit ist für Nichtbetroffene schwer zu verstehen. Das fördert
Aggressionen zwischen Co und betroffenen Menschen. Ein tieferes Verständnis
untereinander hilft, Partnerschaften zu erhalten
Besser Streiten Ohne Streit kommt man nicht durchs Leben, auch wenn man es sich noch so sehr
wünscht. Da ist es doch angebracht, besser zuhören zu können und sich präziser
auszudrücken, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.
ES GIBT
FÜR ALLES EINE LÖSUNG
und wir helfen bei
der Suche danach!
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